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© Freie Christliche Gemeinde e.V. - 2019

Fragen und biblische Antworten

Diese Fragen wurden versucht, aus biblischer Sicht beantwortet

zu werden.

1. Gibt es einen GOTT?

Dies ist eine sehr entscheidende Frage. Wenn es keinen GOTT geben sollte, könnte jeder Mensch (in den Grenzen der Gesetze seines Landes) sein Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten. Sollte GOTT jedoch tatsächlich existent sein, müsste er als übergeordnetes Wesen auch in der Lage sein, unser Leben zu beurteilen und Maßstäbe zu setzen. Nun, GOTT offenbart sich uns selbst durch verschiedene Weise:

Zunächst kann man GOTT anhand der Schöpfung erkennen (Römer 1, 20). Sie selbst sind also ein Beweis der Existenz GOTTES.
Dann beweist sich GOTT in seinem Wort, der Bibel. Hierbei soll auf die Frage 9 verwiesen werden. Die Bibel beinhaltet eine Vielzahl von Prophetien, die sich bereits und oftmals Jahrhunderte später Wort für Wort erfüllt haben. Deshalb ist GOTT der GOTT der Bibel.

Der größte Beweis ist jedoch der Herr Jesus Christus selbst. In ihm hat sich GOTT selbst offenbart (Johannes 12, 45). Die von vielen Augenzeugen basierenden Berichte über die Wunder bestätigen deutlich die Existenz eines allmächtigen GOTTES.

GOTT bestätigt an verschiedenen Stellen in der Bibel seine ewige Existenz, seine Allmacht und seine Größe (z.B. 1. Mose 1, 1; 2. Mose 3, 6a und 15, Johannes 8, 58).
Die meisten Menschen wissen in ihrem Inneren schon, dass es einen GOTT gibt. Doch wird sich dieses "Wesen" oft nach eigenen Vorstellung "zurechtgebogen", damit man tun und lassen kann, was man als Mensch selber möchte.
Wenn Sie mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen danach Fragen, ob es GOTT wirklich gibt, dann können Sie sicher sein, das er sich Ihnen offenbaren wird. D.h. nicht, dass Sie auf eine mystische und unbiblische Erscheinung etc. warten sollten. Aber GOTT wird an einem suchenden Menschen niemals vorbeigehen.

Menschen, die sich darauf nicht einlassen wollen, zeigen den wahren Grund, weshalb sie nicht an einen GOTT glauben: weil sie GOTT als Autorität über sich nicht wollen!

2. Wer ist Jesus Christus?

Die deutsche Bedeutung des Namens Jesus ist „JAHWE ist Rettung“. Damit ist auch schon der Hauptgrund für sein Erscheinen genannt. Die Bibel sagt uns, dass er von GOTT geschickt wurde, um die Menschen aus ihrer Gottesferne zu retten. Er ist die Person, die von sich selbst sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14, 6). Er ist die Schlüsselfigur, die wir beachten und annehmen müssen, um zu GOTT kommen zu können.
Auch die Apostelgeschichte sagt in Kapitel 4 Vers 12, dass kein anderer Name (keine andere Person) den Menschen gegeben ist, durch den wir errettet werden müssen. Weiter heißt es in Johannes 3, 36 über Christus: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“
An ihm entscheidet sich also die Zukunft eines jeden Menschen. GOTT wird uns einmal danach beurteilen, wie wir zu seinem Sohn Jesus Christus gestanden haben. Eine positive Grundhaltung reicht da nicht aus, er muss auch unser Herr und Erlöser sein.

Das Besondere an Jesus ist, im Gegensatz zu allen anderen Religionsstiftern, dass Jesus Christus auferstanden ist, lebt und bis an das Ende der Zeit unsichtbar bei den an ihn Glaubenden sein wird (Matthäus 28, 20). Deswegen kann jedermann mit ihm sprechen und in einer lebendigen Beziehung zu ihm stehen.
ER ist nicht nur ein Mensch. Dass Jesus auch GOTT ist, zeigen seine Wunder, bei denen er als Schöpfer die Naturgesetze außer Kraft gesetzt hat (z.B., als er über den See Genezareth ging, Mt.14,25). Ausdrücklich sagen dies u.a. die Apostel Johannes und Paulus über ihn: „Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesu Christo. Dieser ist der wahrhaftige GOTT und das ewige Leben“ (1. Johannes 5, 20 und Römer 9, 5).
Damit hebt ihn die Bibel über alle Propheten und Gottesmänner die es je gegeben hat. GOTT sagt selbst über Jesus als er nach der Taufe aus dem Wasser stieg: „Das ist mein geliebter Sohn an dem ich Wohlgefallen gefunden habe!“ (Matthäus 3, 17). Dies zeigt GOTT als Vater gegenüber seinem Sohn. GOTT bekundet, das Jesus einzigartig für ihn ist. Er fand GOTTES permanentes Gefallen und ist seiner Stellung nach GOTT, dem Vater, völlig wesensgleich.

Jesus ist am Kreuz gestorben, aber auf solch bemerkenswerte Art, dass der leitende Hauptmann des römischen Heeres ausrief: „Wahrlich dieser Mensch war GOTTES Sohn“ (Markus 15, 39).

3. Warum musste Jesus Christus am Kreuz sterben?

Jesus Christus starb nicht nur, weil die Juden ihn hassten, und die Römer ein ungerechtes Urteil fällten. Schon im Alten Testament, in dem Propheten Jesaja, steht eine Textstelle, die genau auf den leidenden Christus zutrifft und eine Begründung liefert: „...Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.“ (Jesaja 53, 5.6)
Hier wird deutlich gesagt, dass sein Tod stellvertretend für uns geschehen ist, um unsere Ungerechtigkeiten zu sühnen und uns Vergebung und Errettung zu schenken. Jesus sagt es auch: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“ (Johannes 10, 11). Noch deutlicher wird Jesus in Johannes 3, wo er in Vers 14-15 sagt: „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht [damit ist das Kreuz gemeint] werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.“ Diese Worte sagen, dass Jesu Tod dem Glaubenden ewiges Leben schenkt.

Aus dem Brief an die Hebräer im Neuen Testament erfahren wir (Hebräer 9, 22-28), dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung gibt. Wenn wir vor dem heiligen GOTT bestehen wollen, ist unser ganzes verdorbenes Wesen und die daraus resultierenden schlechten Taten das Hindernis, welches wir durch keine noch so gute Tat aufwiegen oder beseitigen können. Dazu ist nach GOTTES Urteil nur ein Sühnemittel fähig: das Blut des vollkommenen Sohn GOTTES, der selbst nie gesündigt hat. Dieser Mensch war Jesus Christus. Sein Blut ist so überaus kostbar, weil es zur Tilgung der Schuld der ganzen Welt reicht (1. Johannes 2,2). Wer darauf vertraut, dem wird seine Schuld nicht angerechnet und er kann rein vor GOTT dastehen und so wieder Gemeinschaft mit IHM haben.

4. Wie finde ich Versöhnung mit GOTT?

Wenn Sie GOTT und seine Versöhnung suchen, so gilt auch für Sie: „...und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht ferne“ (Apostelgeschichte 17, 27b).
Jeder Mensch hat gesündigt: „Denn es ist kein Unterschied, denn alle [auch Sie und ich] haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor GOTT haben sollten“ (Römer 3, 23). In Römer 6, 23a wird uns das Gerichtsurteil GOTTES über die Sünde mitgeteilt: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“.

Wie können wir nun aus diesem Kreislauf entkommen? Nun GOTTES Wort hält an gleicher Stelle (in Römer 3, 34 und 25) die Lösung bereit: „...so dass sie ohne Verdienst [also ohne eigene gute Werke] gerechtfertigt werden durch seine [GOTTES] Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat GOTT zum Sühnopfer <ins>[als Versöhnung] bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut...“
Mit dem Glauben "an sein Blut" ist gemeint, dass Jesus am Kreuz auf Golgatha für die Sünden der ganzen Welt gestorben ist (1. Johannes 2, 2). Wenn Sie ihn nun um Vergebung Ihrer Sünden bitten und ihn als Ihren Herrn annehmen, dann gilt auch für Sie das Bibelwort in 1. Johannes 1, 9: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er (GOTT) treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“

Die Erlösung von Ihren Sünden und die volle ewige Vergebung GOTTES ist allein in Jesus Christus zu finden: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, indem wir gerettet werden sollen!“ (Apostelgeschichte 4, 12).

 

5. Wie werde ich ein Christ?

Christen werden nicht als Christen geboren. Auch durch die Taufe, die Konfirmation / die Kommunion oder durch die Teilnahme am Abendmahl, gelingt es dem Menschen nicht ein Christ zu werden. Ein Christ werde ich auch nicht dadurch, dass ich jahrelang zur Kirche gehe. Nein, ein Christ werde ich ausschließlich durch eine bewusste Herzensentscheidung zur Annahme des neuen Lebens, das Christus gibt. Mit den Worten der Bibel gesagt „Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.“ (Galater 2, 20). Durch mein Bekenntnis verleihe ich meiner Entscheidung Ausdruck. Im Römerbrief (Römer 10, 9) heisst es diesbezüglich: „Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass GOTT ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“ Diesen Schritt zu Christus hin, nennt man auch Wiedergeburt (Johannes 3, 3). Mit dem Glauben und dem Bekenntnis zu Jesus geht immer auch ein echtes Sündenbekenntnis (bitte lesen Sie dazu auch "Warum musste Jesus Christus am Kreuz sterben" und "Wie finde ich Versöhnung mit GOTT") einher: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er [GOTT] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1, 9). Ist man einmal Christ geworden schenkt GOTT uns auch Frieden und Freude (vgl. Römer 14, 17).

 

6. Ich bin ein guter Mensch und werde vor GOTT bestehen - oder?

Ich glaube Ihnen gerne, dass Sie nach eigenen Maßstäben oder denen Ihrer Mitmenschen ein guter Mensch sind. Nur dies reicht vor dem heiligen und gerechten GOTT nicht aus. Entweder Sie halten alle Gebote Gottes (2. Mose 20) oder Sie sind auf das Erlösungsangebot GOTTES angewiesen.
Die Bibel sagt in Römer 3, 10 - 12: „Wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht, auch nicht einer, es ist keiner, der verständig ist, der nach GOTT fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“
Wenn Sie auf Ihr Gewissen hören, werden Sie der obigen Bibelstelle zustimmen müssen. Es dürfte wohl keinen Menschen geben, der in seinem ganzen Leben z.B. noch nie gelogen hat oder neidisch auf das Eigentum eines anderen war.

In Offenbarung 20,12 finden wir einen Ausblick darauf, dass sich jeder Mensch nach seinem Tod vor GOTT verantworten muss: „Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor GOTT stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihrer Werke, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.“
Wer jetzt denkt, seine Werke wären überwiegend gut gewesen und daher ausreichend, der sollte genau betrachten, was die Bibel in Römer 3, 20a sagt: „Weil aus Werken des Gesetzes [also den "guten Werken"] kein Fleisch vor IHM gerechtfertigt werden kann“

 

Vor GOTT können Sie nur dann bestehen, wenn Ihre gesamte Schuld getilgt ist. Da Sie es allein nicht schaffen können, hat Jesus Christus auf dem Kreuz für alle Sünden stellvertretend bezahlt (Römer 4, 25; Römer 5, 6 und 8). Dieses Versöhnungswerk wird GOTT aber nur dann auf Sie anwenden, wenn Sie Ihre Sünden GOTT bekennen, um Vergebung bitten und Jesus Christus als Ihren Herrn annehmen (1. Johannes 1, 9; Apostelgeschichte 16, 31).

7. Ich bin nicht so schlecht wie andere Menschen - reicht das?

 

Bei dieser Frage bestehen sicherlich unter den Menschen sehr verschiedene Meinungen, welche Menschen gut und welche schlecht sind. Während wir häufig über uns selbst sehr gut denken, können andere Menschen über uns zu einem ganz anderen Schluss kommen.

 

Deshalb möchten wir auf den alleinigen Maßstab GOTTES, die Bibel, verweisen. GOTT hat im Alten Testament (2. Mose 20, 5. Mose 5) die 10 Gebote gegeben. Sie werden, wenn Sie noch keine Vergebung Ihrer Sünden durch den Glauben an den stellvertretenden Tod Jesu Christi erfahren haben, von GOTT anhand dieses Maßstabes gemessen werden - nicht durch einen Vergleich mit anderen Menschen!
Haben Sie noch nie gelogen, noch nie (z.B. die Arbeitszeit Ihres Arbeitgebers) gestohlen? Waren Sie noch nie neidisch auf den Besitz eines anderen?
Die Bibel sagt in Jakobus 2, 10, dass derjenige, der eines der Gebote übertreten hat, das ganze Gesetz gebrochen hat. In Römer 3, 20 stellt GOTT klar, dass aus den Werken des Gesetzes (also den guten Taten) kein Mensch vor IHM gerechtfertigt werden kann. Durch das Gesetz können wir nur erkennen, dass wir Sünder sind und damit vor GOTT nicht bestehen können - auch wenn ich der beste Mensch auf der ganzen Erde wäre.

 

Die Lösung der Frage finden wir in Römer 3, 23 - 25: „Denn es ist kein Unterschied, denn alle [auch Sie und ich] haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor GOTT haben sollten, so dass sie ohne Verdienst [also eigene gute Werke] gerechtfertigt werden durch seine [GOTTES] Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat GOTT zum Sühnopfer [als Versöhnung] bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut...“
Nicht der Vergleich mit anderen Menschen bewahrt Sie vor der Hölle, sondern allein der Glaube an den Jesus Christus.

 

8. Ist mit dem Tod alles aus?

 

Diese Frage kann ganz eindeutig uns sicher mit NEIN beantwortet werden! GOTT lebt ewiglich (5. Mose 32, 40) und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit (Hebräer 1, 8). Er allein hat Unsterblichkeit (1. Timotheus 6, 16), im Gegensatz zu uns Menschen. Diese sind seit dem Sündenfall durch Tod und Vergänglichkeit gekennzeichnet (1. Mose 3; Römer 5, 12; Römer 8, 20). Dennoch ist mit dem Tod nicht alles aus:
Die Bibel sagt in der Apostelgeschichte 24, 15 sehr deutlich, dass es eine Auferstehung von dem Tod der Gerechten und der Ungerechten geben wird. Jesus Christus sagt von sich selbst, dass er der von GOTT verordnete Richter der Lebendigen und Toten ist (Hebräer 9, 27; 1. Korinther 15, 22).
Das prophetische Buch des Neuen Testamentes, die Offenbarung, schildert in Kapitel 20, 12.15 sehr deutlich, dass sich der Mensch nach dem Tod vor GOTT verantworten muss.

Vielleicht denken Sie, dass wären alles Vermutungen oder unwirkliche Fantasien, schließlich hätten Sie noch niemanden getroffen, der vom Tod zurückgekehrt sei. Dann lesen Sie Lukas 16, 19-31. Überlegen Sie, welches Risiko Sie eingehen, wenn Sie aus Ihren eigenen menschlichen Überlegungen heraus die Augen vor der biblischen Wahrheit verschließen. Was ist, wenn Sie sich irren...?

 

9. Ist die Bibel überhaupt wahr?

Die Bibel wurde in einem Zeitraum von mehr als 1500 Jahren geschrieben. Die Übersetzung der heutigen Bibel zugrunde liegenden zahlreichen Abschriften in hebräischer, aramäischer und griechischer Sprache stimmen mit über 99% (!) miteinander überein. Unter den Schreibern waren z.B. ein Schafhirte, ein König, ein Obstbauer, ein Minister, ein Fischer, ein Prophet, ein Arzt, ein Zöllner usw.

 

Trotz des großen Zeitraums, in dem die Bibel entstand, und der Verschiedenartigkeit der Schreiber ist die Bibel von einer auffälligen Einheitlichkeit gekennzeichnet. Sie zeigt den einen wahren GOTT, sein Wesen, seinen Willen, seine Vorhersagen sowie sein Handeln und durchzieht in der Person Jesus Christus die gesamte Bibel (Lukas 24, 27). Eine derartige Übereinstimmung in der Darstellung GOTTES wäre unmöglich, wenn nicht GOTT die Schreiber der 66 Bücher der Bibel inspiriert hätte, also ihnen seinen Geist, seine Gedanken und Worte eingehaucht hätte (2. Petrus 1, 20-21).
In 2. Timotheus 3, 16 heißt es: „Alle Schrift ist von GOTT eingegeben...“ Jesus Christus hat selbst einmal gesagt: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17, 17b).
Daneben beweisen die vielen Prophetien der Bibel, die sich bereits erfüllt haben, dass es GOTTES Wort sein muss! Kein menschlicher Schreiber der Bibel hätte von sich aus vorhersagen können, was Jahrhunderte später wortwörtlich eingetroffen ist. Machen Sie selbst den Test und vergleichen Sie z.B. Jesaja 53 (geschrieben ca. 700 Jahre vor Christus) und die Kreuzigung des Herrn Jesus Christus im Johannes-Evangelium 18, 1 - 19, 37.

Wir glauben alle, dass es den römischen Kaiser Cäsar gegeben hat, obwohl als Beweis nur wenige Quellen vorliegen. Dem stehen eine Vielzahl von Augenzeugenberichten etc. (und das nicht nur von Christen, sondern von anerkannten Geschichtsschreibern der damaligen Zeit) für die Wahrheit der Bibel gegenüber.

 

10. Evolution oder Schöpfung?

 

Viele werden die Evolutionslehre als wissenschaftlich erwiesene Tatsache annehmen. Diese Lehre behauptet, das Leben habe sich im Laufe von Jahrmillionen durch zufällige Mutationen (Veränderungen) und Selektion (Auslese) immer höher entwickelt. Viele behaupten, dass ein „Urknall“ diesen Prozess angestoßen habe.
In dieser Lehre gibt es keinen Platz für einen allmächtigen, weisen und liebenden Schöpfergott. Diese Auffassung steht allerdings im Widerspruch zu den Aussagen der Bibel: „Am Anfang schuf GOTT Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Danach entwickelt sich das Leben nicht zufällig graduell höher, sondern entfaltet sich innerhalb der von GOTT geschaffenen Arten.

 

Aussagen über die Entstehung der Erde sind nicht naturwissenschaftlich beweisbar, da kein Mensch bei der Entstehung dabei war und die Entstehung von Lebewesen im Labor nicht nachvollzogen werden kann. Ernstzunehmende wissenschaftliche Ergebnisse weisen eindeutig darauf hin, dass die Welt nach einem perfekten Plan eines weisen Schöpfers geschaffen wurde.
Schon lange wurde z.B. von Prof. Dr. Werner Gitt (ehemaliger Direktor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und überzeugter Anhänger der Schöpfungslehre) darauf hingewiesen, dass komplexe Information (wie sie z.B. in der DNS von Tieren und Menschen zu finden ist) nicht von selbst entstehen oder sich gar höher entwickeln kann.

Daneben wurde wissenschaftlich fundiert nachgewiesen:                

  • Den Fossilienfunden zufolge gibt es keine sog. "Zwischenformen". Höherentwicklung hat demzufolge nie stattgefunden.

  • Noch nie wurde beobachtet, dass bei einer Mutation (positiv wie negativ für das jeweilige Lebewesen) noch nicht vorhandene Information dazugewonnen wurde.

  • Viele Erkenntnisse aus der Weltraumforschung und aus der Geologie weisen auf ein junges Alter der Erde hin.

Im Übrigen sind die Anhänger der Schöpfungslehre keine kleine sektiererische, weltfremde Gruppe, die keinen Sinn für wissenschaftliche Vorgehensweisen hat. Im Gegenteil: Viele der bekanntesten Wissenschaftler, Erfinder und Entdecker der vergangenen Jahrhunderte waren überzeugte Kreationisten, u.a. Newton, Faraday, Mendel, Pasteur, Leibnitz und Euler. Auch heute gibt es rund um den Globus noch solche namenhafte Forscher.