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© Freie Christliche Gemeinde e.V. - 2019

Woran wir glauben

Woran glauben wir als christliche Gemeinde? In diesem Artikel wollen wir die wichtigen Punkte unseres Glauben zusammen mit Verweisen auf einige Referenz-Bibelstellen auflisten. Diese Bibelstellen können sie auf unserer Seite auch nachlesen.

1. Die Bibel

Wir glauben, dass die ganze Bibel (das Alte und Neue Testament ohne die sog. Apokryphen) von GOTT mündlich, d.h. Wort für Wort, eingegeben ist. Der Urtext ist demzufolge irrtumslos und beinhaltet GOTTES absolute Wahrheiten. Die Bibel ist ewig, vollkommen und vollständig, so dass es keine darüber hinausgehenden "Offenbarungen" gibt. Die Bibel ist die alleinige Autorität in allen Fragen des Glaubens und des Lebens und damit "nützlich zur Belehrung, zur Überführung (von Sünde), zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

Bibelstellen: Römer 7,12 / Hebräer 1,1 / 2. Timotheus 3,16 / 1. Thessalonicher 2,13 / 2. Petrus 1,20.21 / Galater 1,11-12 / Johannes 17,17b / 5. Mose 4,2 / Sprüche 30,6 / Matthäus 24,35

2. GOTT

Wir glauben, dass es nur einen wahren und lebendigen GOTT gibt, der ohne Anfang und Ende ist. Dieser GOTT ist heilig, vollkommen, allmächtig, allwissend, gerecht, voller Liebe und unwandelbar. Er hat alles Sichtbare und Unsichtbare geschaffen und ist dessen Erhalter und Herrscher. So schuf GOTT, wie es uns der Anfang der Bibel berichtet. Dieser GOTT offenbart sich in der sog. Dreieinigkeit in drei Personen als Vater, Sohn und Heiliger Geist, alle gleich an Macht und Herrlichkeit.

Bibelstellen: Psalm 90,2 / Apostelgeschichte 17,24-29 / Matthäus 28,19 / 2. Korinther 13,13 / Jesaja 6,3 / Jeremia 32,17.27 / 1. Mose 1 / Hebräer 11,3 / 2. Korinther 13,13 / 2. Mose 20,11 / Hebräer 1,5 / Jakobus 2,19 / Offenbarung 4,8 / Galater 1,1 / Sprüche 15,3 / Psalm 139,1-4

3. GOTT - der Vater

GOTTES Wohnung befindet sich im Himmel. Seine absolute Heiligkeit verhindert, dass ein sündhafter Mensch ihn betrachten könnte. Er will, dass alle Menschen zur Umkehr und damit zur Buße für ihre Sünden kommen. Dazu sandte er seinen Sohn Jesus Christus. Sein Wille steht über allem.

Bibelstellen: Matthäus 6,9 / Jesaja 6,3 / Apostelgeschichte 17,24 / Habakus 1,12 / Matthäus 18,14 / 2. Petrus 3,9 / 1. Timotheus 2,4 /

Matthäus 26,39

4. GOTT - Jesus Christus

Jesus Christus ist wahrer GOTT, der sich im Fleisch offenbart hat. Er wurde wahrer Mensch, empfangen durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Sein gesamtes Leben lang verübte er keine einzige Sünde. Aus Gehorsam zu seinem Vater und aus Liebe zu den Menschen starb er am Kreuz auf Golgatha als allein gültiges Opfer für die Sünde der gesamten Menschheit. Allein sein vergossenes Blut erfüllte die Voraussetzungen, um eine vollständige und umfassende Versöhnung zwischen GOTT und dem Menschen zu ermöglichen. Dieses Opfer wird für jeden Menschen wirksam, der im Glauben an Jesus Christus seine Sünden bekennt.
Jesus Christus ist leiblich von den Toten auferstanden und leiblich in den Himmel aufgefahren. Er sitzt nun zur Rechten Gottes des Vaters als Herr und Richter über alles und als Mittler derer, die durch ihn zu GOTT kommen. Vom Himmel her wird er leiblich wiederkommen, um seine Nachfolger (Gläubigen) zu holen und Gericht über die Gottlosen auszuüben.
Auf ihm liegt das gesamte Wohlgefallen seines Vaters. In ihm offenbarte sich GOTT den Menschen. Durch ihn wurde alles geschaffen.

Bibelstellen: Römer 9,5 / Lukas 1,27.35 / Apostelgeschichte 1,9 / Apostelgeschichte 4,12 / Galater 4,4 / Apostelgeschichte 10,42 / Kolosser 2,9 / Johannes 8,46 / 2. Korinther 5,21 / 1. Petrus 2,22 / Hebräer 7,26-27 / Hebräer 1,5-10 / 1. Johannes 5,20 / Kolosser 2,9 / 2. Korinther 5,21 / Römer 3,23-25 / Römer 3,17 / Johannes 10,30 / Johannes 3,16 / Römer 5,6.8 / 1. Korinther 15,3.4 / Kolosser 2,14 / Kolosser 1,16 / Matthäus 3,17 /

1. Timotheus 1,15

5. GOTT - Heiliger Geist

Der Heilige Geist ist GOTT. Er weist auf Jesus Christus, den gekreuzigten, auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Sohn GOTTES hin, um ihn zu verherrlichen. Der Heilige Geist überführt den Menschen von seiner Sünde und bewirkt beim Menschen Glauben und echte Umkehr. Sobald ein Mensch sich als Sünder erkennt, seine Sünde vor GOTT bekennt und um Vergebung bittet sowie Jesus Christus als seinen Herrn annimmt, schenkt GOTT ihm über die Wiedergeburt ewiges Leben, d.h. der Mensch wird nicht in die Hölle geworfen werden sondern bei GOTT sein. Die Wiedergeburt ist dabei kein mystisches Ereignis der Reinkarnation, sondern bedeutet, dass der vorher geistlich tote Mensch nunmehr mit einer neuen geistlichen, von GOTT geschenkten Natur ausgestattet ist.
Der Heilige Geist wohnt in den Gläubigen, die mit ihm versiegelt sind. Wer den Heiligen Geist nicht hat, ist nicht errettet und gehört nicht GOTT. Der Heilige Geist schenkt jedem Gläubigen bei der Wiedergeburt Gaben, um die Gemeinde zu bauen, und führt ihn zum Wachstum in der Heiligung und zum Dienst. Es ist das Ziel des Heiligen Geistes, die Gläubigen dem Ebenbild Jesu Christi gleichgestaltet werden zu lassen.

Bibelstellen: Römer 8,9.14.16 / 1. Korinther 3,16 / Lukas 12,12 / Johannes 14,16 / Johannes 16,7.8.13.14 / Epheser 4,30 / Johannes 3,5 / Römer 8,26 / Galater 4,6 / Römer 8,29

6. Der Mensch

Der Mensch ist ein direktes Geschöpf Gottes. Das erste Menschenpaar, Adam und Eva, wurde sündlos erschaffen. Durch Ungehorsam gegenüber GOTT und Beschreiten eines Weges in Unabhängigkeit von Gott fiel der Mensch in Sünde und geriet damit unter die Herrschaft des Teufels und des Todes. Jeder von da an geborene Mensch ist von Grund auf verdorben, von GOTT fernstehend und unfähig, ihm aus sich heraus zu gefallen.
Der Mensch ist von GOTT mit einer unsterblichen Seele geschaffen worden. Mit dem körperlichen Tod endet daher nicht die Existenz des Menschen.
Die Folge der sündigen Natur des Menschen ist der geistliche und körperliche Tod. Ohne Jesus Christus steht der Mensch unter dem Zorn GOTTES und geht dem göttlichen Gericht und der ewigen Verdammnis entgegen.
Sämtliche eigenen Anstrengungen des Menschen, wie z.B. die Religionen und Philosophien sind untauglich, um errettet zu werden. Dies kann der Mensch ausschließlich durch die Vergebung seiner Sünden auf der Grundlage des Todes Jesu Christi am Kreuz von Golgatha erreichen, wodurch er ewiges Leben (anstatt ewigem Tod zuvor) erhält.

Bibelstellen: 1. Mose 1,26-27 / 1. Mose 3,1-18 / 1. Mose 8,21 / Epheser 2,1 / 1. Johannes 1,8 / Offenbarung 20,11-15 / Römer 3,20 und 23-25 / Römer 6,23 / Apostelgeschichte 4,12

7. Himmel und Hölle

Ohne die Erlösung muss GOTT den Menschen für seine Sünden in die Hölle werfen, d.h. der Mensch bleibt getrennt von GOTT. Der Himmel und auch die Hölle sind tatsächlich existente Orte. Sowohl die Erlösung (Errettung) als auch die Verdammnis sind ewig und damit endgültig und unveränderbar. Die Entscheidung über seinen Aufenthaltsort kann der Mensch nur zu seinen Lebzeiten auf der Erde treffen.

Bibelstellen: Markus 9,43-44 / Offenbarung 20,10 und 12-15 / 2. Thessalonicher 1,9 / Lukas 16,19-31 / 1. Thessalonicher 4,17 / Johannes 14,2-3 / Matthäus 25,46 / Psalm 9,18

8. Die Erlösung

Jesus Christus ist der einzige Weg zu GOTT. Nur in ihm erhalten wir die Erlösung und Vergebung von unseren Sünden. Jesus Christus ist Gottes Sohn und so ohne jede Sünde stellvertretend für die Sünden der ganzen Welt am Kreuz von Golgatha gestorben. Das dort vergossene Blut allein kann den Menschen von seinen Sünden vor GOTT reinigen.
Dieses Werk der Gnade GOTTES kann sich der Mensch weder durch gute Werke, Sakramente noch durch die Zugehörigkeit zu einer Kirche etc. verdienen. Der Mensch muss vielmehr erkennen, dass sein ganzes Wesen verdorben und sündhaft ist und dass GOTT ihn deshalb eigentlich verurteilen müsste. Mit seiner ganzen Schuld und Sünde -unabhängig wie groß und schwer sie ist- kann er sich im Glauben jedoch an GOTT wenden, aufrichtig um Vergebung bitten und Jesus Christus als GOTTES wahren und geliebten Sohn als seinen alleinigen Herrn annehmen.
GOTT gewährt ihm daraufhin vollumfassende Vergebung, bewirkt durch den Heiligen Geist die Wiedergeburt und schenkt das ewige Leben.

Bibelstellen: Apostelgeschichte 4,12 / Johannes 3,16 / Galater 2,16 / Apostelgeschichte 16,31 / Epheser 1,7 / Römer 3,20 und 23-25 und 28 / 1. Petrus 2,24 / 2. Korinther 5,19.20 / 1. Johannes 1,9

9. Der Gläubige (Christ)

Der mit der Wiedergeburt empfangene Heilige Geist und die stets reinigende Kraft des Blutes Jesu Christi befähigen den Gläubigen, als Eigentum Jesu und als Glied seiner Gemeinde in der Heiligung zu leben und seinem Herrn zu dienen. Es ist das Ziel des Heiligen Geistes, den Gläubigen dem Ebenbild Jesu Christi gleichzugestalten, was in der Frucht des Geistes -und nicht in sog. Geistesgaben- zum Ausdruck kommt. Die Dankbarkeit über die Erlösung und das Erkennen der Größe, Heiligkeit und des wunderbaren Wesens GOTTES sollten es jedem Gläubigen zum Herzenswunsch werden lassen, seinem Herrn Jesus Christus immer ähnlicher zu werden und damit in der Heiligung zu leben.

Bibelstellen: Apostelgeschichte 20,28 / Galater 2,20 / Römer 4,4-6 / 1. Korinther 12,12-18 / Epheser 1,22 / Epheser 4,11-16 / Römer 8,29 / Römer 6,2 und 11 / Römer 12,2 / 1. Korinther 6,20 / 2. Korinther 3,18 / 2. Korinther 5,17 / Hebräer 12,1

10. Die Taufe

Der Gläubige wird zum Zeichen seiner Errettung und zum öffentlichen Bekenntnis der Annahme Jesu Christi als Erretter und Herrn im Gehorsam seinem Gebot gegenüber getauft. Dies erfolgt durch Untertauchen des ganzen Menschen. Die Taufe stellt ein Symbol des Begrabens des gegen GOTT gerichteten alten Menschen und der Beginn des neuen Lebens in Christus dar. Sie kann daher allein nicht zur Errettung des Menschen führen. Voraussetzung dafür ist die zuvor erfolgte Bekehrung, weshalb die sog. Kindertaufe im Säuglingsalter der Bibel unbekannt ist.

Bibelstellen: Matthäus 28,19 / Kolosser 2,12 / 1. Petrus 3,21 / Apostelgeschichte 2,47 / Apostelgeschichte 8,36-38 / Apostelgeschichte 10,48 / Römer 6,4

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
11. Die Gemeinde

Alle durch Jesus Christus erretteten Menschen bilden den Leib Christi, dessen Haupt allein Jesus Christus ist. Sämtliche wiedergeborene Gläubige bilden eine geistliche, biblische Einheit. Es ist ein universaler, jedoch bis zu seiner Wiederkunft unsichtbarer Organismus. Wir lehnen jedoch sämtliche Versuche ausdrücklich ab, auf Kosten biblischer Grundwahrheiten im Rahmen der ökumenischen Bewegung eine Einheit anzustreben.
Die Gläubigen versammeln sich auf örtlicher Basis innerhalb der sog. Ortsgemeinde, die durch die Leiter in der Verantwortung vor Gott durch Lehren, Anleiten und Bewahren geführt wird. GOTT hat in der Gemeinde den verschiedenen Gliedern verschiedene Gaben gegeben, die diese durch Mitarbeit in der Gemeinde einbringen sollten.
Aufgabe der Gemeinde ist die Anbetung und Verherrlichung GOTTES, die Erbauung und Förderung der Gläubigen sowie die Verkündigung und Verbreitung des Evangeliums am Ort und in der ganzen Welt.
Das zur Erinnerung an das kostbare Erlösungswerk und damit an das Leiden und Sterben Jesu Christi von ihm selbst eingesetzte Abendmahl ist allein wiedergeborenen Christen vorbehalten.

Bibelstellen: Apostelgeschichte 2,41-46 / Römer 12,4-8 / 1. Petrus 4,10 / 1. Korinther 12,12-22 / Epheser 1,22 / Epheser 4,11-16 / Lukas 22,19-20, Apostelgeschichte 2,42 / 1. Korinther 10,16-17 / 1. Korinther 11,23-32

12. Die Zukunft

Jesus Christus wird für die Gläubigen, ob sie noch leben oder bereits gestorben sind, persönlich und leiblich wiederkommen (Entrückung der Gläubigen) und zu einem späteren Zeitpunkt das Gericht über die Menschen ausüben. Nach der Entrückung und der anschließenden Trübsalzeit wird Jesus Christus für 1000 Jahre als Herrscher der Erde regieren, bevor er die Welt und die Menschen endgültig richten wird. Zu diesem Zweck werden auch die toten Menschen auferstehen. Die Gläubigen werden bei GOTT im Himmel sein. Die Menschen, die GOTT und das Erlösungswerk Jesu Christi abgelehnt haben, werden die Ewigkeit getrennt von GOTT in der Verdammnis zubringen.

Bibelstellen: Apostelgeschichte 1,11 / Johannes 14,2-3 / 1. Korinther 15,21 und 50-53 / Römer 8,17 / 1. Thessalonicher 4,13-17 / 2. Thessalonicher 1,8-9 / 2. Petrus 3,13 / Offenbarung 20,4 und 11-15